Das Mikrobiom – Der Mensch ist nicht allein!

Kreative Sicht auf die Wissenschaft. Ein Ausstellungsprojekt des Exzellenzclusters Entzündungsforschung und der Muthesius-Kunsthochschule

bis 28. Februar 2019

Der Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“ beschäftigt sich in vielfältiger Weise mit dem Phänomen des Mikrobioms. Dieser Begriff beinhaltet die gesamten Bakterien und andere Kleinstlebewesen, die auf und in unseren Körpern leben. Ergebnisse dieser Forschung wurden von Studierenden, sowie Absolventinnen und Absolventen der Muthesius Kunsthochschule in künstlerischen Arbeiten visualisiert und als Ausstellung gestaltet. Fotografien, Filme, Plakate, Comics, Gemälde und Installationen zeigen eine künstlerische Sicht auf die Forschung im Exzellenzcluster. Ziel der Kooperation von Wissenschaft und Kunst ist es, die Themen der Forschung in eine verständliche „Sprache“ zu übersetzen.

weitere Informationen

Führungen für Gruppen nach Absprache unter 0431-8805721

Insbesondere für Schulklassen empfehlen wir eine Führung zu buchen. Preise und Informationen unter Führungen

Susana Murillo Parrales: Not alone

Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde

In der Berliner Tiergartenstraße 4 wurde die später unter der Bezeichnung „Aktion T4“ bekannt gewordene Ermordung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen geplant und organisiert. Die Ausstellung zeigt die Vorgeschichte und Durchführung dieser Patientenmorde. Sie beschreibt die besondere Bedeutung der Organisationszentrale in der Tiergartenstraße 4 und erläutert weitere Mordaktionen gegen psychisch kranke und geistig behinderte Männer, Frauen und Kinder in Deutschland und Europa ab 1939. Zehn lebensgeschichtliche Skizzen von Opfern der Patientenmorde verdeutlichen die individuelle Dimension dieser Verbrechen.

Die Ausstellung wird in Standardsprache und leichter Sprache präsentiert. Sie können den Ausstellungskatalog in leichter Sprache hier ansehen Katalog Euthanasie-Morde

Eine Ausstellung des DFG-Erkenntnistransferprojekts »Erinnern heißt gedenken und informieren« (HO 2208/5-2) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors

bis 24. Februar 2019